| Polizei NRW - war OFFLINE! |
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02.02.2012 - Update 16.03.12
Aus Angst vor möglichen Hackerangriffen war die nordrhein-westfälische Polizei bereits seit dem 31.01.2012 nicht im Internet erreichbar. Auch Internetwache, Berufsportal und Presseportal waren vom Netz genommen worden. Selbst die polizeiinterne Arbeit wurde von der Abschaltung behindert, berichtete das Bielefelder Westfalen-Blatt. Grund dafür war eine Überprüfung des Kommunikationssystems, bei der eine mögliche Sicherheitslücke entdeckt und das Internetportal vorsorglich abgeschaltet wurde, um Hackern keine Angriffsfläche zu bieten.
Alle Daten der Polizei müssten umfassend sicher sein, sagte ein
Sprecher des Innenministeriums. "Die Polizei legt hohe Maßstäbe an die
eigenen Sicherheitssysteme", führte er aus, "Deshalb machen wir die
Seiten beim kleinsten Anschein, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte,
zu." Wie lange die Polizei für die Bürger vom Netz sein wird, war
zunächst unklar. Von der Abschaltung war nur die Polizei betroffen,
andere Landesbehörden waren weiterhin erreichbar. (dpa)
Nach Berichten
des Bielefelder Westfalen-Blattes (Freitags-Ausgabe) sollen Hacker versucht haben, in das Computernetzwerk der
nordrhein-westfälischen Polizei einzudringen.
Der Angriff soll über
die Internetseite der NRW-Polizei erfolgt sein. Die Sprecherin des
Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) in Duisburg, Inka
Gisela-Wehe, sagte der Zeitung, dass es den Verdacht eines
Hackerangriffs gegeben habe. Nach dem bisherigen Kenntnisstand sei aber kein
Schaden entstanden.
Bei einer regelmäßigen Überprüfung der Online-Präsenz http://www.polizei.nrw.de
habe es Hinweise auf eine Sicherheitslücke gegeben.
Der Internetauftritt war somit ca. sechs Wochen abgeschaltet.
Auch die Internetwache, hier konnten Bürger online Anzeigen erstatten,
wurde vom Netz genommen. Zudem gab es im Internet keine
Fahndungsaufrufe, keine Polizeimeldungen, keine Hinweise zu
Dienststellen oder zur Jobberatung mehr.
Die Polizei habe hohe Ansprüche an die Sicherheit der
eigenen Online-Angebote, betonte der Direktor des Landesamtes, Jürgen
Mathies. Eine hundertprozentige Sicherheit vor Hackerangriffen gebe es
jedoch nicht. Sobald auch nur der Anschein einer Sicherheitslücke
bestehe, werde gehandelt.
Nun ist die Seite mit einem zunächst eng definierten Inhalt wieder online.
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