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fenris    18 Oktober 2006 03:22 |
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och, leute, ich will gar nicht mal mehr haben. nur das weihnachtsgeld und einen jährlichen inflationsausgleich... am besten so eine schicke regelung, wie es die parlamentarier für sich entdeckt haben*GGG* die diäten werden jetzt automatisch erhöht, ohne großen negativmedienrummel und möglichkeiten sich beim wähler durch, von den zu kleinen fraktionen, verzichtparolen anzubiedern.

ist doch auch ne idee... die politiker machen das gleiche mit ihren einkünften, wie mit den unseren... kriegen wir weniger, müssen die auch weniger bekommen... ich seh ich mich schon jährlich urlaub in florida machen*träum* ich schweife ab.
scherz bei seite. ich will wirklich nicht viel mehr geld... zumindest nicht mehr als vor ein paar jahren+inflationsausgleich.

ich verstehe ja auch viele jobs, dass sie für mehr risiko mehr verdienen *schielzupolitikundmanager* aber das besteht nicht, ganz im gegentiel, wenn sie das ding vor die wand setzen, dann bekommen die auch noch ablösesummen.
mir droht der staatsanwalt. dumm gelaufen... selbst ärzte müssen schon richtig was falsch gemacht haben, dass sie belangt werden, bei kunstfehlern.

wo wird denn da gleich behandelt.

jeder darf jobs machen, bis der sprichwörtliche arzt kommt, aber für uns bleiben nur ganz wenige möglichkeiten nebenjobs zu nehmen. und immer mehr kollegen suchen sich solche! doch nicht vor langeweile.

Quantor    17 Oktober 2006 23:23 | Herdecke
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@ffolkes

Lass mal gut sein. Du hast ja vollkommen recht, aber, diejenigen, die es nicht kapiert haben oder es nicht begreifen wollen, die kann man leider nicht mehr überzeugen. Diese Leute sehen nur die derzeitige Situation auf dem Arbeitsmarkt und liegen dabei auch nicht ganz falsch. Nur, dass Polizeibeamte nicht mit einem Bauingenieur oder sonstigen Berufszweigen verglichen werden können, weil deren Arbeit auf einem ganz anderem Gebiet liegt, das wird von Vielen so nicht gesehen.
Man liest in der Zeitung, dass mal wieder ein Polizeibeamter Kopf und Kragen riskieren mußte, seine Schußwaffe einsetzen mußte, Schlägereien (auch beim Fußballeinsatz) in Kauf nehmen mußte, sich während seines Dienstes verletzte und und und. Man liest es, sagt sich, Scheiße, es hat schon wieder einen erwischt, die arme Familie tut mir aber leid und gut ist und damit hat es sich auch schon.

Aber es scheint kaum einen Menschen zu interessieren, für welches Gehalt er das macht. Völlig normal!

Wenn dann die Polizeibeamten/innen für ihren harten Job mehr Geld verlangen, ist das unverschämt. Anders begreife ich hier manche Äußerungen nicht, schade.

Derjenige, der hier negativ postet, sollte sich mal mit dem Polizeiberuf etwas intensiver beschäftigen, vielleicht weckt das eine gewisse Akzeptanz für unsere Forderungen. Nicht nur immer Zeitung lesen und Kopfschütteln, wenn gewisse Berichte auftauchen, sondern sich einmal wirklich damit auseinandersetzen, was es heutzutage bedeutet, Polizist/in zu sein.

Wenn dieses Problem auch dem Normalbürger mal eindeutig und völlig wertfrei vor Augen gehalten wird, vielleicht haben "Wir" dann eine Chance, verstanden und akzeptiert zu werden.

Gruß, Quantor

matthias    17 Oktober 2006 23:15 |
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@ Ermittler:
Frage dich doch mal, wieviele Betroffene vielleicht nicht den Grundforderungen der AktionWir nach einem Ende der Sparmaßnahmen, Weihnachtsgeldzahlung in voller Höhe usw, nur um die drängendsten zu nennen, zustimmen, dann dürftest du in etwa den Prozentsatz derer errechnet oder geschätzt haben, für die du schreiben könntest. Wieviele sind es denn, drei bis fünf Prozent?

Ffolkes    17 Oktober 2006 21:02 |
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@ Ermittler, Arbeiter etc - kurz: an alle, die unsere Forderungen nicht unterstützen

Es stimmt, wir leben nicht am Existenzminimum. Wir müssen uns keine Sorgen um unseren Arbeitsplatz machen. Uns geht es relativ gut.
Aber was heisst denn relativ gut?

Welcher Angestellte in der freien Wirtschaft ist denn bereit, Tag für Tag sein Leben und seine Gesundheit für andere (oder seine Frima) aufs Spiel zu setzen? Wer wäre ferner bereit, dies "nur" zur Erhaltung seines Arbeitsplatzes zu tun?

Wenn der Betrieb brummt, d.h., die Autragslage gut ist, werden erhebliche Zulagen gezahlt.
Und bei uns? Die Auftragslage wird Tag für Tag "besser" und gefährlicher, die Entlohnung jedoch geht zurück! Wo gibts denn das in der freien Wirtschaft?
Nirgendwo!
Auf wieviele z.B. Bauingenieure wurde in den letzten Jahren während der Arbeitszeit geschossen?
Wer arbeitet in der freien Wirtschaft an Sonn- und Feiertagen für einen Zuschlag von 2,50 € pro Stunde?
Diejenigen, die uns gestern ausgelacht haben, weil wir das Berufsbeamtum mit geregelter Armut der freien Wirtschaft vorzogen, fordern heute unsere Solidarität. Wo war denn die Solidarität in der 60/70ern, als die Wirtschaft boomte und sich fast jeder über die "armen" Beamten kaputt lachte?
Und wer einen Feuerwehrmann oder Polizisten mit einem Facharbeiter gleichstellt, liegt falsch!
Weil wir für unseren "Job" mehr einbringen als Anwesenheit am Arbeitsplatz und Erledigung unserer Arbeit.
Nämlich unser Leben, unsere Gesundheit, unser Familienleben.

Und diese Punkte erfüllt noch nicht einmal ein Vorstandsvorsitzender, der Millionen im Jahr verdient!

Tobias    17 Oktober 2006 13:25 | Paderborn
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Herzlichen Glückwunsch zu dem offenen Brief an den IM!

Auf die Reaktion bich ich gespannt. Ich glaube, ich kann sie mir schon vorstellen!

Weiter so!


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