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Aktion WIR! spendet für den Wächter Drucken
24.12.2010

 

10.000,--- € für einen guten Zweck!


Düsseldorf

 

Die Gedenkstätte für im Dienst getötete Polizeibeamtinnen und -beamte wird von uns unterstützt!

Eine Gedenkstätte für im Dienst ums Leben gekommene Polizistinnen und Polizisten wird an der Landespolizeischule Nordrhein-Westfalens in Selm-Bork entstehen.

 

Den Grundstein dafür legte der ehemalige nordrhein-westfälische Innenminister Dr. Ingo Wolf bereits am 14.06.2010 direkt im Anschluss an eine Gedenkfeier für die vor zehn Jahren in Dortmund und Waltrop brutal ermordeten Ivonne Hachtkemper, Thomas Goretzky und Matthias Larisch von Woitowitz.

 

Grundsteinlegung

Grundsteinlegung

 

„Polizeibeschäftigte setzen ihre Gesundheit und ihr Leben ein – zur Wahrung der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und zum Schutz der Demokratie“, sagte Wolf. Daran soll das Denkmal demnächst dauerhaft erinnern.Das Innenministerium (MIK - NRW) würdigt dieses Thema mit einen Sonderdruck der Zeitschrift "Die Streife".

 


Die Aktion WIR! hat sich dazu entschlossen, diese Gedenkstätte die unter dem Motto "von Kollegen für Kollegen" steht finanziell zu unterstützen und überreichte dem Vorsitzenden Diethelm Salomon einen Scheck in Höhe von 10.000,-- Euro.

 

 

Scheck

  

 

Die private Spendenkampagne für die Errichtung wird vom Vorstand der Polizeistiftung koordiniert. Die Polizeistiftung darf aus Satzungsgründen nicht direkt für das Denkmal zahlen.
Die Stiftungsgelder sind nur Polizeibeamtinnen und -beamten und deren Familien vorbehalten. Deshalb wurde für das Projekt der Gedenkstätte ein separates Spendenkonto eingerichtet, auf das lediglich zweckgebunden die Gelder für diese Gedenkstätte gezahlt werden können.

 

Im nächsten Jahr soll der überlebensgroße "Wächter" aus Stahl des Düsseldorfer Künstlers Anatol inmitten von fünf mit symbolischen Figuren gravierten Findlingen im Eingangsbereich der Landespolizeischule in Selm-Bork errichtet sein – vor einem bereits neu eingerichteten "berufsethischen Raum", einer Kombination von Museum, Gedenk- und Unterrichtsstätte.
Der Raum für berufsethische Veranstaltungen soll auf unterschiedliche Weise in die polizeiliche Aus- und Fortbildung als Begegnungsstätte integriert werden.

 

Das Land Nordrhein-Westfalen stellt die benötigte Fläche zur Verfügung und das LAFP leistet hierbei die materielle und logistische Unterstützung.

 

Die restlichen fehlenden Gelder für das Denkmal sammelt nun die Polizeistiftung NRW

 

Mit der Entscheidung für diese kollektive Erinnerung an alle im Dienst getöteten oder verletzten Kolleginnen und Kollegen ist die namentliche und individuelle Erinnerung verbunden. Die Umsetzung dieser Idee ist noch in ihrer Entstehungsphase.

 

 

Scheckübergabe 

  Scheckübergabe

 

 Planungsübersicht

 Planung

 

 

Umsetzung

  Umsetzung

 

 

Umsetzung

Umsetzung

 

 

 

Zum Künstler:


Karl-Heinz Herzfeld – Künstlername „Anatol“

geb. 21. Januar 1931

lernte zunächst Kunstschmied, trat aber dann in den Polizeidienst ein, wo er bis zu seiner Pensionierung vor 20 Jahren blieb.

In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts bekam er Kontakt zum Künstler Joseph Beuys und studierte bei ihm von 1964 -1972 an der Kunstakademie in Düsseldorf. Über seinen ehemaligen Lehrer sagt er : "Ich war Polizist. Durch Beuys bin ich Bildhauer geworden."

 

Wächterfiguren kommen in Anatols Werk immer wieder vor. Bereits für die Dokumenta 1992 in Kassel hat Anatol solche Figuren entworfen. "Wächter werden wichtig werden" lautete damals sein Motto.


Der von ihm geschaffene Wächter steht seit 2007 als Dauerleihgabe im Polizeipräsidium Düsseldorf im Foyer und beobachtet dort das Geschehen in der grossen Eingangshalle.
 

 

 

Der Künstler und das Projekt 

 Der Künstler und das Projekt

 

 


Die Gedenkstätte in Selm Bork soll in doppelter Hinsicht ein Denkmal "von Polizisten für Polizisten" sein.

Die Aktion WIR! bittet alle, bei der Umsetzung mit einer Spende beizutragen!

 

 

 

Die Polizeistiftung bedankt sich mit einer gesonderten Veröffentlichung

 

"[...] Überraschung gelungen

Die Mitglieder des Vorstandes der Aktion WIR! e.V. überreichen der Polizeistiftung NRW einen unerwarteten Scheck zur Unterstützung der Gedenkstätte für die Polizei.

Alles fing an mit einem Telefonat und der Bitte des Vorstandes der Aktion WIR! um ein Gespräch mit dem geschäftsführenden Vorstand der Polizeistiftung NRW.
In kollegialer Runde fand zunächst ein sehr angenehmer Meinungsaustausch in den Räumen des Polizei-Hauptpersonalrates statt.
Die Ziele der Aktion WIR! und der Polizeistiftung wurden miteinander abgeglichen und von beiden Seiten festgestellt, dass das Motto der Gedenkstätte „Von Kollegen für Kollegen“ verbindet.
Ben Schmitz, 1. Vorsitzender der Aktion WIR!: „Genau dieser Punkt hat uns im Vorstand dazu bewogen, die Errichtung einer Gedenkstätte für die Polizei zu unterstützen. Denn hinstellen lassen kann sich jeder etwas, aber eine Sache aus der Kollegenschaft heraus zu schaffen, das hat uns überzeugt.“

Was dann passierte, übertraf alle Erwartungen.
Einen Scheck über 10.000 Euro (zehntausend Euro) hat man auch als Vorsitzender einer Stiftung nicht oft in der Hand.
Deshalb - Überraschung gelungen!
Diethelm Salomon, Vorsitzender der Polizeistiftung: „Eure Unterstützung bringt uns unserem Ziel genau den entscheidenden Schritt weiter, den wir so sehnsüchtig erwartet haben.“

Wir bedanken uns bei der Aktion WIR! [...]"

 
Artikel der Polizeistiftung dazu lesen: -Klick-

 




  Kommentare (1)
 1 Überraschung gelungen
Geschrieben von: Else, am 10-01-2011 15:48
 
Tja, wer hätte das gedacht, dass so ein kleiner und häufig als völlig unbedeutend hingestellter Verein solch einen großen und bedeutungsvollen Beitrag zu leisten imstande ist??? 
 
Irgendwie verdeutlicht das doch einmal mehr, wie sehr WIR unterschätzt werden, oder?

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